Das Jahr ist MMXXV. Alle sind immer Online. Alle? Immer? Nein!
Man braucht kein kleines gallisches Dorf und man muss auch nicht immer die Sackeifel bemühen, um sich Szenarien auszumalen, in denen Menschen im Funkloch arbeiten müssen und dabei auf Fachinformationen angewiesen sind.
Und deshalb betreuen wir bei Doctronic auch anno 2025 noch für mehr als ein Dutzend Verlage gut 30 Apps zur Offline-Nutzung weit überwiegend mit Inhalten, die auch in Onlineprodukten verfügbar sind. Mit dem Aussterben der CD- und DVD-Laufwerke werden auch PCs und Notebooks mit Apps aus ihren jeweiligen App Stores bedient. Die Inhalte, meist sehr umfangreich und häufig aktualisiert, ziehen sich die Apps direkt vom Verlagsserver, abhängig von den Zugriffsrechten der NutzerInnen.
Einen Schwerpunkt bilden Zeitschriften-Apps, teils mit ePaper-Aufmachung, beispielsweise für C.H.Beck und Otto Schmidt. Stark vertreten sind auch Produkte für Menschen, die auf Baustellen arbeiten, z.B. Regelwerke für Elektriker (VDE Verlag), Dachdecker, Metallbauer und Brandschützer (Rudolf Müller). Und dann gibt es noch die Pflichtpublikationen, die bestimmte Berufsträger garantiert 24/7/365 im Zugriff haben müssen. Da dienen die in der App auch offline zugänglichen Inhalte auch als Netz und doppelter Boden, beispielsweise für Pharmazeuten.
Als wir vor einigen Jahren den für Fachinformations-Apps zuständigen Zweig unserer Xaver Publishing Platform wegen Code-Überalterung noch einmal komplett erneuert haben, wollten wir primär unseren Bestandskunden Zukunftssicherheit für ihre Produkte bieten, die wir oft schon ewig betreuen. Dass wir seitdem etliche Neukunden explizit wegen der Offline-Lösung gewonnen haben, zeigt, dass in der Verlagsbranche nicht nur Megatrends akute Bedeutung für die Produktgestaltung haben.
Offlineanwendungen machen auch heute noch Sinn
