4 gewinnt
Im Gegensatz zu den beiden Jahren zuvor waren wir dieses Jahr nicht mehr in Halle 3.1, sondern haben uns in Halle 4.1 wiedergefunden.
Über Langeweile hatten wir nicht zu klagen. Neben den vorher terminierten Gesprächen fanden einige bekannte und unbekannte Gesichter aus der Verlagsbranche den Weg zu unserem Stand. Zusätzlich war Doctronic dieses Jahr ein Stopp bei dem geführten Rundgang „Von der Erstellung bis zur Distribution: E Publishing Lösungen für Verlage“. Im Gespräch mit Tourguide Ehrhardt Heinold gab Geschäftsführer Carsten Oberscheid den Teilnehmern eine Druckbetankung in Sachen Publishing by Doctronic.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Besuchern bedanken. Der Austausch war durchweg sehr wertvoll, von hoher Qualität und hat uns sehr viel Freude bereitet. Wir würden uns freuen, Sie auch 2027 wieder begrüßen zu dürfen!

Verlagssoftware: KI me Baby one more time
Thematisch dreht sich – nicht unerwartet – der Softwaredienstleisterbereich der Messe um Neuerungen mit KI. Beim weiten und auch nahen Blick auf die Kommunikation der Marktbegleiter ereilt den Besucher schon öfter der Eindruck: Wenn du einen Hammer hast, sieht alles wie ein Nagel aus. PDF Altbestände in filetierbaren Content umwandeln? Die KI kann das. Tagging von Manuskripten? Die KI kann das. Verantwortungsvoller Umgang mit Daten? Die KI kann das.
One Ring to rule them all
Der Human in the Loop wird dabei des Öfteren nicht thematisiert. Mit der KI und mit weniger Mensch wird alles effizienter. Belastbare Zahlen dafür? Geschenkt. Es ist einfach so. Und wird ab sofort so sein. Aussagen, die mit Blick auf Studien wie zum Beispiel von Gartner verwundern. „Laut einer Umfrage unter 782 Führungskräften im Bereich Infrastruktur und Betrieb (I&O) im November und Dezember 2025 sind nur 28 % der KI Anwendungsfälle im Bereich Infrastruktur und Betrieb (I&O) vollständig erfolgreich und erfüllen die ROI Erwartungen, während 20 % komplett scheitern.“ Der KI Hype treibt Anbieter wie auch Verlage vor sich her.
Aber ihr macht doch auch KI!
Ja. Sogar sehr gerne. Aber nur, wenn es sich lohnt. KI ist ein hervorragendes Werkzeug in unserem Werkzeugkasten, das regelmäßig zum Einsatz kommt. Der Blick muss aber immer auf das Projektziel, die menschlichen Nutzer und die Qualitäten aller digitalen und menschlichen Prozessbeteiligten gerichtet sein. Erst dann wird entschieden, ob KI einen Platz in der Prozesskette verdient hat.
Wie wir das genau machen, zeigen wir bald im November beim alljährlichen Xavertag. Da geht es dann ans Eingemachte, an die Frage, was wir gemeinsam über die obligatorischen RAG Chatbots hinaus aus der Technologie herausholen können.
Wie sehen Sie das Thema KI? Wir würden uns über einen Austausch auch abseits der Buchmesse freuen. Kontaktieren Sie uns!
